Formstabilität durch fachgerechte Stabverleimung.

Eine Holzplatte würde sich nach kurzer Zeit verziehen, da sie einem wechselnden Raumklima ausgesetzt ist. Um dies zu verhindern, werden einzelne Stäbe verleimt und zu einer Leimholzplatte zusammengefügt. Sie ist die solide Grundlage aller Massivholzmöbel. Dafür wird z. B. nach DIN-Norm geprüfter Leim eingesetzt. Die spätere Qualitätskontrolle prüft jede Leimholzplatte und bessert kleinere Holzfehler mit Astspots aus. So entsteht eine stabile Basis, die langfristig das hält was sie verspricht: Formstabilität.

Die getrockneten und gestapelten Schnitthölzer werden bei der Weiterverarbeitung zu Stäben aufgetrennt. Nach Zuschnitt und Hobeln erfolgt eine Qualitätssortierung. Die Lamellen werden direkt auf Länge sortiert oder mittels Keilverzinkung stirnseitig aneinander verleimt und schließlich auf die festgelegte Länge gekürzt. Lamellen eines Querschnitts, einer Länge und Holzart werden verleimt, mit gegensätzlichem Faserverlauf aneinander gefügt und mittels einer Plattenpresse dauerhaft verbunden. Entstanden ist eine rohe Leimholzplatte als Ausgangsprodukt. Anschließend folgt der Kalibrierschliff mit einer Schleifwalze, bei dem die Leimholzplatten auf eine bestimmte Dicke oder gleichmäßige Stärke geschliffen werden.

Nach der Herstellung von Leimholzplatten beginnt die eigentliche Herstellung eines Möbelstücks. Die für das neue Möbelstück benötigten Holzteile werden formatiert. Die so geformten Teile werden dann sorgfältig gefräst und die Kanten geschliffen, bis die Oberfläche makellos ist. Beim Feinschliff werden Hobel- und Frässpuren entfernt und überstehende Holzfasern abgetrennt. Sorgfältige Kantenbearbeitung, das exakte Hobeln und das Schleifen sind wichtig für die anschließende Oberflächenbehandlung mit einer Öl-/Wachsmischung.

Qualität ist die Summe aller Teile. Hochwertige Materialien, geschulte Mitarbeiter, eigene Leimholzfertigung und moderne Fertigungstechnologien sorgen Qualitätsmöbel.

Möbelproduktion heute - Made in Germany

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Bei diesem RAL-Gütezeichen für Möbel können Sie sicher sein, dass Sie zuverlässig schadstoffgeprüfte Möbel mit guter Qualität kaufen. So werden die jeweiligen Möbel in Emissionsklassen eingestuft. Neutrale Prüfungen sichern die vorgeschriebenen Eigenüberwachungen zusätzlich ab. Gütegeprüfte Möbel müssen hierbei stabil, sicher, haltbar und gut verarbeitet sein – und sie dürfen keine krankmachenden Inhaltstoffe enthalten. Strenge Tests und Kontrollen sorgen dafür, dass Möbel mit diesem RAL-Gütezeichen die umfangreichen Anforderungen einhalten. Die Gütegemeinschaft Möbel e. V. gibt es seit über 30 Jahren. Forschung, Labor-Prüfungen, Praxis-Tests, Grundsatzuntersuchungen und wissenschaftlicher Austausch stecken hinter dem RAL-Gütezeichen. Das „Goldenen M“ ist eine gute Grundlage für ein sorgenfreies Wohnen mit geprüften Möbeln. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.dgm-moebel.de

Verantwortungsvolle und nachhaltige Möbelproduktion

Als erstes Unternehmen haben die Möbelwerke A. Decker die Zertifizierung als klimaneutraler Hersteller nach den Richtlinien für den Klimaschutz der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) erhalten. Ganz der nachhaltigen Unternehmensphilosophie von Decker folgend, beschäftigt man sich dort seit längerem mit Umwelt- und Klimaschutzthemen und setzt sich mit Energieeinsparungen und Verbesserungen der Ressourceneffizienz auseinander. Durch zahlreiche Energieeffizienzmaßnahmen wurde in den vergangenen Jahren der CO2-Ausstoß immer weiter reduziert. Ziel des Unternehmens ist es, sich auch in Zukunft damit auseinanderzusetzen und die Klimabilanz weiterhin zu verbessern.

Verantwortungsvolle und nachhaltige Möbelproduktion